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„ART IS A REMEDY“ – A Midsummer Night’s Dream at janinebeangallery

June 19th – August 22nd 2020
artists:
Anna Borowy, Peter Doherty, Kathrin Günter, Florian Fausch, Beate Höing, Rogelio Manzo, Juan Miguel Pozo, Arny Schmit, Martin Stommel, Armin Völckers

Art cannot replace a medicine and is yet a remedy against the estrangement and fear of the symptoms of time. A phenomenon like social distancing for instance is nothing new or strange neither thematically in artworks nor in the biographies of their artists. For the creative process uncertainty and change are rather the rule than the exception.
In the second part of the exhibition we present mainly portraits. Interestingly a part of these artworks has been produced during the shutdown of the Corona crisis. Thus the perception of a period is provided which on the one hand has been experienced as a standstill and on the other hand as an extensive turning point.

„Dodo Dialogues“ in der janinebeangallery

Künstler: Anna Borowy, Dominik Butzmann, Kathrin Günter, Arny Schmit, Martin Stommel

4. September – 10. Oktober 2020, Vernissage am 4. September 18 – 21 Uhr

In der  Gruppenausstellung „Dodo Dialogues“ wird die janinebeangallery die Werke von den fünf Künstlern Anna Borowy, Dominik Butzmann, Kathrin Günter, Arny Schmit und Martin Stommel als eine thematische Gegenüberstellung von Mensch und Natur zeigen. Die Gemälde der drei Maler Borowy, Schmit und Stommel haben sowohl Landschaften als auch Tierdarstellungen als Motive, kommen jedoch gänzlich ohne menschliche Gestalten aus. Im Unterschied dazu weisen die Fotografien von Dominik Butzmann als auch die Collagen von Kathrin Günter zwar Menschen als Hauptakteure auf, dennoch sind diese sowohl durch ihre Rollen als Umweltaktivisten oder bei Günter auch durch ihre Umgebung unübersehbar mit Flora und Fauna verbunden.

Obwohl die Motive der Gemälde der Ausstellung durchaus voll- und eigenständig fungieren, fällt dennoch das Fehlen von Abbildungen von Menschen auf, wenngleich sie die Spuren und Auswirkungen menschlichen Einflusses aufweisen. Die Werke realisieren in Sonderheit die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur sowie Empathie mit der Kreatur. Darin ist eine Lösung vom Anthropozentrismus begriffen, der auch als Ursache für fahrlässigen Umgang mit der Natur verstanden werden kann.
Die Fotos und Collagen der Ausstellung schließen sich der Kritik an menschlicher Hybris an, obschon aus anderer Perspektive. Hier sind es zum einen die Porträts von Dominik Butzmann der sehr unterschiedlichen Exponenten des Umweltaktivismus, zum anderen die von tierischen Avataren begleiteten Prominenten in den Collagen von Kathrin Günter, die sich diskret oder per Personenkult dem Schutz der Umwelt widmen. Gerade die Collagen spiegeln aber auch die menschlichen Eitelkeiten und Affekte wider, die dem reinen Altruismus womöglich noch im Weg stehen.

Als Ensemble betonen die Werke der Ausstellung „Dodo Dialogues“ durch die inhärente oder offensichtliche Gegenüberstellung von Mensch und Natur die notwendige Erkenntnis der Symbiose, in der sie sich befinden. Diese Verbindung offenbart sich auch in der Covid-19-Pandemie und der Verletzlichkeit des Menschen in der Natur, weil er ein Teil ihrer ist. Das Verhalten von Natur und Mensch bedingt sie selbstverständlich gegenseitig, zu ihrem Schaden oder Vorteil.

Auszug aus dem Pressetext von Matthias Bergemann